+++ Ergebnisdienst +++
I. Herren mit brutaler Niederlage in die Winterpause
Nach langer Pause durch mehrere Spielausfälle durfte unsere Erste endlich wieder auf den Platz und wollte sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Dementsprechend motiviert ging man in die Partie.
Bereits in der 9. Minute hatte Bokeloh die erste große Chance: Nach einer Ecke prallte der Kopfball an die Latte. Nur eine Minute später setzte sich Erik Lüßing stark außen durch und legte quer auf Niels Alsmeier, der freistehend über das Tor schoss. Bokeloh war klar spielbestimmend und ließ den Ball gut laufen. In der 15. Minute scheiterte Hagen Tönjes nach schöner Kombination erneut am starken Gästekeeper. Doch wie so oft im Fußball: Wer vorne die Dinger nicht macht, wird hinten bestraft.
So traf Börger in der 18. Minute nach einem langen Ball zur Führung. Bokeloh antwortete jedoch schnell: Tom Backs schlenzte den Ball in der 20. Minute traumhaft mit links in den Winkel – 1:1! Kurz vor der Pause dann dennoch der Rückschlag: Eine missglückte Kopfballrückgabe brachte den Torhüter in Bedrängnis, Börger schaltete schneller und erzielte den 1:2-Pausenstand (45.).
Halbzeit
Bokeloh kam gut aus der Kabine: In der 50. Minute vollendete Tom Backs eine schöne Kombination zum 2:2-Ausgleich. Kurz darauf scheiterte Niels Alsmeier per Freistoß am Keeper (52.). Doch die kalte Dusche folgte: Nach einer Ecke köpfte Börger knapp drüber (54.), ehe Bokeloh in der 65. Minute das Außennetz traf.
In der 75. Minute dann ein bitteres Tor – eine direkt verwandelte Ecke brachte Börger erneut in Führung. In den Schlussminuten brach Bokelohs Abwehr völlig ein: Elfmeter (84.) und ein weiterer Kopfball nach Ecke (86.) bedeuteten das 2:5. Zwar verkürzte Erik Lüßing in der 89. Minute eiskalt ins Eck auf 3:5, doch fast im Gegenzug setzte Börger den Schlusspunkt (90.) – 3:6.
Fazit
Nach starkem Beginn brachte man sich durch eklatante Fehler in der Defensive selbst um die Punkte. Nun heißt es: Kräfte sammeln in der Winterpause, um im neuen Jahr wieder voll anzugreifen.
#svb1925 #winterpause #emslandliga #ndsvb

+++ Ergebnisdienst +++
Rückrundenauftakt der Ersten und Zwoten
Am gestrigen Sonntag war der TuS Haren zum Rückrundenauftakt bei uns in Bokeloh zu Gast. Gegen eine Wiederholung des Hinspielergebnisses dürfte wohl bei niemandem sauer aufstoßen, der es mit den Blauen hält.
Und unsere Jungs starteten furios und erspielten sich Chance um Chance. Ein sehenswerter Volleyschuss von Toptorjäger E. Lüßing und ein Kopfball a la CR7 durch M. Gersema nach butterweicheicher Sannen-Flanke sorgten für die 2:0-Pausenführung. Doch wenn man ehrlich ist, muss es zur Halbzeit mindestens 4-5:0 für den SVB stehen. So witterte der TuS aus Haren zumindest nochmal die Möglichkeit, irgendwie ins Spiel zurückzukommen. Die zweite Hälfte plätscherte zunächst etwas vor sich hin, ehe neuer Schwung von außen das Spiel nochmal belebte. Eine Kopfballabwehr von H. Tönjes landete erneut bei E.Lüßing, der den Ball mit gefühlten 3 km/h zum 3:0 ins Netz kullern ließ. In der 83. Spielminute nutzte T. Backs einen Ballverlust der Harener Hintermannschaft, um den Ball sehenswert zum 4:0 ins lange Eck zu schlenzen. Doch damit nicht genug. Eine schön herausgespielte Kombination über die rechte Seite brachte M. Lake auf den mitlaufenden F. Wienert, der eiskalt zum 5:0 vollstreckte.
Am Ende stand ein auch in der Höhe absolut verdienter Sieg unserer Ersten gegen den TuS Haren zu Buche, der bei besserer Chancenverwertung noch deutlich höher hätte ausfallen können.
Zeitgleich waren unsere Jungs der Zwoten bei Hülsen-Westerloh zu Gast. Auch hier hätte niemand etwas gegen das Hinspielergebnis (5:1 für den SVBII) auszusetzen gehabt. Doch es fehlten einzig und allein die fünf Tore unserer Jungs. Hülsen-Westerloh ging früh in Führung und beschränkte sich dann auf das Verteidigen. Trotz Daueranrennen der Zwoten fanden die meist ideenlosen langen Bälle ihren Weg zum Tor nicht, sodass man sich am Ende recht enttäuschend geschlagen geben musste.

Extase ohne Happy End 💙🤍
Flutlicht, Bratwurst, kaltes Bier – die Bühne war perfekt für ein Pokal-Viertelfinale, das alles versprach. Spannung, Drama, Emotionen. Und der SVB? Er lieferte! Spät, aber zur richtigen Zeit! Nur das Happy End fehlte.
Schon nach zwei Minuten der erste Dämpfer: Ecke Grenzland Twist, Kopfball, 0:1. Ein Schock, aber kein Grund zum Aufgeben – Bokeloh schüttelte sich, kämpfte, drückte. Chance um Chance! Niels Alsmeier scheiterte knapp, Robin Bürschen prüfte den Keeper mehrfach, doch der Ball wollte einfach nicht rein. Stattdessen kurz vor der Pause das 0:2 – ein unglücklicher Torwartmoment durch die Hosenträger. Halbzeit.
Und als wäre das nicht bitter genug, musste unser Robin Bürschen noch in Hälfte eins verletzt runter – ohne Fremdeinwirkung, ganz blöd aufgekommen. Ganz starke Leistung bis dahin, Robin – gute Besserung, Junge! 💙🤍
Nach der Pause das gleiche Bild: Bokeloh mit Herz, mit Wille, mit Druck – aber der Ball wollte nicht rein. Dann das 0:3 in der 69. Minute. Und viele dachten: „Das war’s.“
Aber wer den SVB kennt, weiß – das war erst der Anfang. 💪
Was dann kam, war pure Leidenschaft, Gänsehaut, Wahnsinn.
In der 78. Minute hämmert Mathis Thünemann das Ding aus 20 Metern mit Vollspann unter die Latte – 1:3! Die Hoffnung kam zurück.
Kurz darauf – Mirko Lake, gerade eingewechselt, zieht mit links ab und trifft ins kurze Eck – 2:3! Jetzt kocht die Hütte!
Und in der Nachspielzeit schreibt Hagen Tönjes Geschichte: nach langem Einwurf von Thünemann landet der Ball irgendwie im Gewühl – und plötzlich im Netz! 3:3! Der Sportplatz explodiert! 🔥
Die Zuschauer rasten aus, pure Ekstase! Selbst der Fußballobmann konnte sich nicht mehr halten und feierte das 3:3 mit einer astreinen Vorwärtsrolle – ja, wirklich, eine Vorwärtsrolle! 🤸♂️😂
Was für Szenen, was für Emotionen!
Direkt danach war Schluss – Elfmeterschießen. Leider fehlte da das nötige Quäntchen Glück, und der SVB musste sich geschlagen geben. Pokalaus. 💔
Aber ehrlich? Wer nach einem 0:3 so zurückkommt, hat nichts verloren, sondern ganz viel gewonnen. Moral, Leidenschaft, Zusammenhalt – genau das ist SVB! 💙🤍
Jetzt heißt’s: Kopf hoch, Krone richten, weitermachen!